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KI-Tools im Überblick

ChatGPT, Claude, Gemini, Copilot, welches Tool für welchen Zweck?

Der KI-Tool-Markt wächst täglich. Hier eine praxisnahe Orientierung, welches Tool Sie für welchen Zweck einsetzen sollten.

Die grossen Generalisten

ChatGPT (OpenAI) - Der Marktführer, grösstes Ökosystem - Stärken: Allgemeine Aufgaben, Code, kreative Texte, Bildgenerierung (DALL-E) - Preis: ab CHF 25/Monat (Team) - Datenschutz: DPA verfügbar, EU-Rechenzentren bei Enterprise

Claude (Anthropic) - Stärken: Lange Texte, präzise Analysen, natürliche deutsche Sprache - Besonders gut bei: Consulting, juristischen Texten, wissenschaftlichen Arbeiten - Preis: vergleichbar mit ChatGPT - Datenschutz: DPA verfügbar, US-basiert mit SCCs

Gemini (Google) - Stärken: Integration mit Google Workspace, grosse Kontextfenster - Besonders gut für: Unternehmen im Google-Ökosystem - Preis: vergleichbar - Datenschutz: EU-Rechenzentren verfügbar

Die spezialisierten Tools

Microsoft Copilot - Für Microsoft 365 Nutzer - Direkt in Word, Excel, Outlook, Teams integriert - Ideal für Unternehmen mit Microsoft-Stack - Preis: ca. CHF 30/Monat pro User

GitHub Copilot - Code-Autocomplete für Entwickler - Spart Entwicklungszeit um 30-50% - Preis: ca. CHF 10/Monat pro Entwickler

Perplexity - KI-gestützte Web-Suche - Liefert Antworten mit Quellenangaben - Ideal für Recherche

Unsere Empfehlungen für Unternehmen

Wenn Sie nur eines wählen: - Microsoft-Stack: Microsoft Copilot - Google Workspace: Gemini - Unabhängig: ChatGPT Team

Ideal ist eine Kombination: - ChatGPT oder Microsoft Copilot für die tägliche Arbeit - Claude für komplexe Analysen und lange Texte - Perplexity für Recherche mit Quellen

Datenschutz-Hinweis

Nutzen Sie für Unternehmensdaten NIEMALS die kostenlosen Versionen dieser Tools. Die Free-Versionen haben keine Datenschutzverträge und Ihre Daten können für Modelltraining verwendet werden. Team/Enterprise-Lizenzen mit DPA sind Pflicht.

Praxistipp

Testen Sie mehrere Tools für eine Woche parallel. Die Lizenzkosten sind überschaubar, und Sie lernen schnell, welches Tool für welche Aufgabe am besten ist. Die meisten Unternehmen landen bei einer Kombination von 2-3 Tools.