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KI für die Industrie

KI und Automation für Schweizer Produktionsbetriebe

Stillstände, Rüstzeiten, Qualitätsmessungen und Störmeldungen liefern Hinweise für bessere Entscheidungen im Werk. Wir verbinden freigegebene Daten aus Steuerung, MES und Dokumentation, damit Schichtleitung und Instandhaltung diese Hinweise gezielt prüfen können. Die Umsetzung hat einen eigenen Engineering-Umfang mit Anforderungen an Anlagenlast, Netzsegmentierung und Betriebssicherheit.

Wo KI im Werk konkret ansetzt

Stillstände und OEE
„Warum stand Linie 3 letzte Woche, und welche Ursache kostet uns am meisten Zeit?“ Antworten aus MES- und Steuerungsdaten statt aus Tabellen, die jemand zuerst zusammenkopieren muss.
Schicht- und Produktionsberichte
Entwürfe aus freigegebenen Schichtdaten zusammenstellen. Die Schichtleitung prüft Quellen, Vollständigkeit und Interpretation, bevor ein Bericht verwendet wird.
Wissen aus Handbüchern und Störungen
Freigegebene Betriebsanleitungen, Wartungsprotokolle und dokumentierte Störungen durchsuchen. Antworten verweisen auf Quellen; sicherheitsrelevante Entscheidungen bleiben bei den zuständigen Fachpersonen.
Auftragsabwicklung im Büro
Anfragen, Offerten und Bestellungen vorbereiten, Liefertermine aus ERP und Produktion zusammenführen. Entschieden und versendet wird weiterhin von Menschen.

Engineering mit eigenen Prüf- und Abnahmekriterien

Schady Hamid, B.Eng, verantwortet Produktion und Engineering. Die Planung beginnt bei Netzsegmentierung, Zykluszeiten, Anlagenzuständen und Betriebsverantwortung. Ein Finance- oder Reporting-Pilot umfasst diese Arbeiten nicht automatisch.

Der Einstieg ist lesend über OPC UA oder geeignete MES-Schnittstellen. Datenquellen, Lastrahmen und Abnahmekriterien werden mit Ihrer IT/OT vereinbart. Schreibende Eingriffe erfordern einen gesonderten Auftrag, eine Risikobeurteilung, eine Liste erlaubter Vorgänge, menschliche Freigabe und ein Audit-Log.

Datenwege für die gesamte Verarbeitung festlegen

Ein lokaler MCP-Server garantiert keinen lokalen Datenfluss. Entscheidend sind auch KI-Anwendung, Modellstandort, Logs, Telemetrie und weitere Dienste. Wir prüfen eine vollständig lokale Architektur oder ein von Ihnen freigegebenes Hosting. Für externe Anbieter werden Verarbeitungsorte, Aufbewahrung und Bedingungen zur Datennutzung geprüft; Zugriffsrechte und Datenumfang werden unabhängig davon begrenzt.

Grenzen, die wir vorher nennen

  • Keine Eingriffe in sicherheitsgerichtete Funktionen wie Not-Halt oder Schutzeinrichtungen.
  • Kein Schreibzugriff auf Steuerungen ohne Allowlist, menschliche Freigabe und Audit-Log.
  • Keine Produktivfreigabe ohne vereinbarten Lastrahmen und Tests auf Auswirkungen auf den Anlagenbetrieb.
  • Keine Cloud-Pflicht. Die Eignung einer vollständig lokalen Architektur wird für Ihre Anforderungen geprüft.

Häufige Fragen

Mit welchen Steuerungen und Systemen arbeitet Kapitel H?

Wir prüfen OPC UA, Schnittstellen zu Steuerungen wie Siemens S7, Beckhoff und B&R sowie MES- und Leitsysteme. Entscheidend sind verfügbare Daten, freigegebene Schnittstellen und ein tragbarer Lastrahmen. Machbarkeit und Zeitplan werden anhand Ihrer Anlage vereinbart.

Brauchen wir dafür eine Cloud?

Eine vollständig lokale Architektur kann möglich sein. Dafür müssen neben MCP-Server und Modell auch KI-Anwendung, Logs, Telemetrie und weitere Dienste passend ausgelegt werden. Eine externe Plattform kommt nur innerhalb des von Ihnen freigegebenen Datenflusses infrage.

Was passiert, wenn die KI etwas Falsches vorschlägt?

Auswertungen müssen anhand ihrer Quellen geprüft werden; eine Quellenangabe allein garantiert keine richtige Antwort. Schreibende Funktionen sind ein gesonderter Engineering-Umfang mit erlaubten Vorgängen, menschlicher Freigabe und Protokollierung. Sicherheitsgerichtete Funktionen bleiben ausgeschlossen.

Können unsere eigenen Leute das später selbst betreiben?

Das ist das Ziel. Instandhaltung und IT werden geschult, Quellcode und Dokumentation auf Deutsch gehen an Sie über. Auf Wunsch übernimmt Kapitel H Betrieb und Weiterentwicklung im Jahresvertrag.

Prüfen wir, ob es für Ihre Systeme trägt.

Zuerst klären wir Anwendungsfall, Datenquellen, Berechtigungen und Abnahmekriterien. Die Machbarkeitsprüfung hält Voraussetzungen und Grenzen fest, bevor wir einen Pilot vereinbaren.

Anwendungsfall besprechen