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MCP für Abacus und Bexio

Abacus und Bexio im Chat abfragen, ohne Daten zu exportieren

In Schweizer KMU und Treuhandbüros liegen Buchhaltung, Debitoren, Aufträge und Belege in Abacus oder Bexio. Die Daten sind da, aber jede Auswertung heisst Masken durchklicken oder Listen nach Excel ziehen. Ein MCP-Server macht diesen Bestand über Ihre KI-Plattform abfragbar, ohne dass eine Kopie entsteht.

Der Weg hinein: die offiziellen Schnittstellen

Bexio bietet eine öffentliche REST-API mit OAuth 2.0. Jede Person meldet sich mit ihrem eigenen Bexio-Konto an, damit gelten ihre Rechte automatisch auch im Chat. Für Abacus nutzen wir die Schnittstellen, die Ihre Installation bereitstellt; welche das sind, hängt von Version, Betriebsform und lizenzierten Modulen ab. Das klären wir vor dem Angebot, weil genau daran der Aufwand hängt.

Der MCP-Server läuft in Ihrer Infrastruktur oder in einem Schweizer Rechenzentrum und ist der einzige Punkt, der mit Abacus oder Bexio spricht. Direkter Zugriff des Sprachmodells auf Ihr ERP ist nicht vorgesehen.

Rechte: Was jemand in Abacus nicht sieht, sieht er auch im Chat nicht

Ein Pilot mit einem einzigen technischen Benutzer sieht alles oder nichts. Produktiv wird jede Anfrage dem anfragenden Benutzer zugeordnet und mit dessen Rechten ausgeführt. In Bexio ergibt sich das über die Anmeldung je Person, in Abacus über die Zuordnung zu Benutzern oder Rollen. Lohndaten und andere besonders schützenswerte Bereiche bleiben ausgeschlossen, solange Sie sie nicht ausdrücklich freigeben.

Wofür KMU und Treuhand das tatsächlich nutzen

Debitoren und Liquidität
„Welche offenen Posten über CHF 10'000 sind älter als 60 Tage, und wer hat zuletzt gemahnt?“ statt einer OP-Liste, die erst gefiltert werden muss.
Abschluss und MWST vorbereiten
Auffälligkeiten, fehlende Belege und ungewöhnliche Buchungen vor dem Quartals- oder Jahresabschluss zusammenstellen lassen. Die Abrechnung selbst bleibt beim Menschen.
Aufträge und Offerten
Stand von Offerten, Aufträgen und Lieferungen über Kunden hinweg abfragen, etwa vor einem Kundengespräch.
Mandanten in der Treuhand
Fragen zum Mandantenbestand in normalem Deutsch, mit Mandantentrennung über die Rechte der Mitarbeitenden.

Datenschutz nach nDSG

Wer einen Plattformanbieter mit Personendaten arbeiten lässt, braucht in der Regel einen Auftragsbearbeitungsvertrag (Art. 9 nDSG). Liegt der Anbieter im Ausland, kommen die Regeln zur Bekanntgabe ins Ausland dazu (Art. 16 nDSG). Wir zeigen die Optionen auf: Enterprise-Angebote mit Datenresidenz und ohne Speicherung der Eingaben, Betrieb in der Schweiz oder lokale Modelle, bei denen keine Daten das Haus verlassen.

Wir liefern die Architekturangaben, die Ihr Datenschutzverantwortlicher für die Beurteilung braucht. Eine Rechtsberatung ersetzt das nicht.

Grenzen, die wir vorher nennen

  • Kein Schreibzugriff als Default. Keine Buchungen, keine Zahlungen, keine Stammdatenänderungen ohne ausdrückliche Freigabe.
  • Keine Umgehung des Rechtemodells von Abacus oder Bexio.
  • Keine Einreichung von MWST-Abrechnungen oder anderen Meldungen durch die KI.
  • Keine Kopie des Bestands in eine Suchdatenbank.

Häufige Fragen

Verlassen unsere Abacus- oder Bexio-Daten das Unternehmen?

Nicht als Bestand. Der MCP-Server liest pro Anfrage nur die Daten, die für die Antwort nötig sind, und gibt sie an das Sprachmodell weiter. Ob das Modell in der Cloud oder lokal läuft, entscheiden Sie. Mit lokalen Modellen verlassen keine Daten das Haus.

Funktioniert das mit Abacus in der Cloud und on premises?

In beiden Fällen, sofern Ihre Installation eine passende Schnittstelle bereitstellt. Welche Schnittstelle verfügbar ist, hängt von Version und lizenzierten Modulen ab. Das prüfen wir in der Machbarkeitsprüfung von ein bis zwei Wochen.

Sieht jeder Mitarbeitende alle Daten?

Nein. Jede Anfrage läuft mit den Rechten des anfragenden Benutzers. Was jemand in Abacus oder Bexio nicht sehen darf, sieht er auch im Chat nicht. Lohndaten bleiben ausgeschlossen, solange sie nicht ausdrücklich freigegeben werden.

Welche KI-Plattformen werden unterstützt?

Alle Plattformen, die MCP sprechen, darunter ChatGPT, Claude und Langdock, sowie lokale Modelle. Kapitel H ist offizieller Partner von OpenAI, Anthropic und NVIDIA und empfiehlt die Plattform, die zu Ihren Anforderungen an Datenschutz und Kosten passt.

Prüfen wir, ob es für Ihre Systeme trägt.

Die Machbarkeitsprüfung dauert ein bis zwei Wochen und endet mit einem Dokument, mit dem Sie auch ohne uns weiterarbeiten können. Wenn eine Schnittstelle Ihre Anforderung nicht hergibt, steht das darin.

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